VERÖFFENTLICHUNG: “ Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft “

Neu erschienen: Doing politics – Politisch agieren in der digitalen Gesellschaft
Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung
Band 50 der GMK-Schriftenreihe zur Medienpädagogik
Ida Pöttinger/Tanja Kalwar/Rüdiger Fries (Hrsg.)
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: kopaed
ISBN: 978-3-86736-550-5

Das Private ist politisch. Bildung und Medienpädagogik sind gefordert: Es gilt, Kindern und Jugendlichen Orientierung zu bieten und sie in ihrer Entwicklung zu demokratisch handelnden Bürgern zu begleiten und zu unterstützen. Gleichzeitig sind Medienpädagogen selbst Teil einer politischen und kulturellen Bewegung. Das zeigt sich in Debatten um Persönlichkeitsrechte, Datenschutz, Urheberrechte, aber auch in Forderungen nach größerer Transparenz und mehr Partizipation.
Im Mittelpunkt des 50. Bandes der GMK-Schriftenreihe zur Medienpädagogik stehen neue medienpädagogische Perspektiven, Konzepte und Strategien.

Die Beiträge bearbeiten u. a. diese Fragen aus Wissenschaft und Praxis:
• Wie kann in einer Zeit, in der die Medien zwar individualisiert sind, aber Daten von Nachrichtendiensten und großen Konzernen ausgespäht werden, der einzelne Nutzer seine Souveränität bewahren?
• Welche politischen Lösungen brauchen wir? Wo setzt hier die Medienpädagogik an?
• Kommen wir mit dem Begriff Medienkompetenz noch weiter oder ist er veraltet?
• Gibt es nicht längst eine globale Bewegung, die sich mithilfe von „Social Media“ ökologischen und sozialen Herausforderungen widmet, die politisch weitaus relevanter sind als Diskussionen über Medienkompetenz?
• Wie kann mediale Partizipation an gesellschaftlichen Fragen zu mehr politischer Beteiligung von Jugendlichen führen?

Die Texte liefern Anregungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln: Neben theoretischen Zugängen werden Konzepte und Erfahrungen aus der medienpädagogischen Praxis zur Umsetzung neuer Ideen in die handlungsorientierte Medienpädagogik aufgegriffen.
Abschließend wird die deutsche Diskussion auf europäische Perspektiven ausgeweitet durch Positionen von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen aus Rumänien, Italien, Deutschland, Griechenland und Belgien zur Frage, wie staatliche Programme zu mehr Medienbildung und Jugendmedienschutz beitragen können.

Die Publikation wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Bezug:
kopaed verlagsgmbh, Pfälzer-Wald-Straße 64, 81539 München, Tel.: 089.688 900 98, Fax: 089.689 19 12,
E-Mail: info@kopaed.de, Web: www.kopaed.de; ISBN: 978-3-86736-550-5

Weitere Infos:
GMK-Geschäftsstelle, Tel.: 0521.677 88, E-Mail: gmk@medienpaed.de, Web: www.gmk-net.de

Bild: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

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