Ankommen. Durch Normorientierung und Wertediskussion den Integrationsprozess für Flüchtlinge erleichtern – Eine Handreichung für Multiplikator*innen der Flüchtlingsarbeit

Die Handreichung will als Anregung und Unterstützung für die Beziehungsarbeit mit Geflüchteten und Migrierten dienen. Sie setzt an der Verunsicherung vieler Akteur*innen der Flüchtlingsarbeit an, die neben einer Reihe zeitintensiver Aufgaben, wie beispielsweise Behördengängen, auch den Anspruch haben Werte und Normen, die für den Alltag der Geflüchteten wichtig sind, zu vermitteln.

Die Handreichung geht von folgenden Überzeugungen aus:

  • Die im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, in der Charta der Grundrechte, der Europäischen Union, in der Europäischen Menschenrechtskonvention und anderen rechtlich verbindlichen europäischen und internationalen Menschenrechtsabkommen formulierten Normen sind die Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Deutschland. Sie stehen als solche nicht zur Disposition.
  • Diese sind in den gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen nicht bereits vollständig verwirklicht, aber sie haben sich als rechtliche Grundlage für die Gestaltung und Entwicklung der Gesellschaft bewährt.
  • Sie beschreiben einen allgemeinen Rahmen für Leitideen darüber, wie ein gesellschaftliches Zusammenleben in Menschenwürde, Freiheit und Gerechtigkeit gestaltet werden kann.
  • Normen werden am wirksamsten in der Beziehungsarbeit und Werte im Dialog vermittelt.
  • Das Einbeziehen von Normenorientierung und Wertediskussion erleichtert das soziale Leben in der Unterkunft und stärkt die Handlungssicherheit in Konfliktsituationen.

Ein Download der Handreichung ist hier möglich.

Herausgeber: Stiftung SPI
Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung 
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