Prävention beginnt dort, wo junge Menschen sind. Extremistische Haltungen und Aussagen begegnen uns heute überall – im Netz, in Vereinen oder Verbänden und machen auch vor Jugendzentren nicht halt. Mal sind es Angriffe von außen, mal Aussagen von Besuchenden, dann Werbekampagnen rechter Akteure vor Jugendzentren oder Anfragen auf allen politischen Ebenen, die auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit betreffen. Umso wichtiger ist es, präventiv zu handeln und Fachkräfte zu stärken. Genau hier setzt das Projekt „eXtrem stark 2025“ an.
Im Rahmen des Projekts wurden zahlreiche Fortbildungen angeboten, die praxisnahes Wissen vermittelten. Inhaltlich ging es hier z.B. um die Erkennung extremistischer Tendenzen, den Umgang mit problematischen Aussagen, aber auch um Methoden der Demokratieförderung und der Auseinandersetzung mit Radikalisierung und Extremismus im digitalen Raum. Die Teilnehmenden erhielten Werkzeuge, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben und junge Menschen zu unterstützen.
14 spannende Mikroprojekte wurden in den Einrichtungen der Katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt. Sie greifen Themen auf, die Jugendliche direkt betreffen:
- Extremistische Aussagen – Hass im Netz erkennen – Medienkompetenz stärken (Desinformation und Fake News erkennen, Motive hinterfragen, Inhalte kritisch hinterfragen)
- Haltung zeigen – Extremismus aufdecken und ihm entgegentreten
- Demokratiebildung
- Förderung von Toleranz und Vielfalt
- Förderung von Diskriminierungssensibilität
- Gedenkstättenbesuche/-fahrten – Vergangenheit begreifen – Gegenwart gestalten
Diese Auseinandersetzung junger Menschen mit o.g. thematischen Schwerpunkten wirkt. Sie verändert Sichtweisen, sensibilisiert die Sprache, entlarvt extremistische Aussagen und stärkt junge Menschen. Die Projekte zeigen: Prävention funktioniert, wenn sie nah an der Lebenswelt junger Menschen sind, sie partizipativ beteiligt und von Fachkräften begleitet werden.
Mit Projekten wie eXtrem stark 2025 setzen wir ein klares Zeichen für Demokratie, Respekt und Vielfalt und wirken präventiv gegen Radikalisierung und Extremismus.
Call to Action für Projektanträge 2026
„Gestalten Sie mit! Bewerben Sie sich jetzt für die Mikroprojekte 2026 und setzen Sie ein starkes Zeichen gegen Extremismus. Alle Infos und Antragsformulare finden Sie hier: https://www.lag-kath-okja-nrw.de/antragsaufruf-extrem-stark-jugendliche-gegen-extremismus-staerken/







