„eXtrem stark – junge Menschen gegenüber Extremismus stärken“- Prävention, die wirkt – ein Einblick ins Projektjahr 2025 und ein Ausblick für 2026!

Prävention beginnt dort, wo junge Menschen sind. Extremistische Haltungen und Aussagen begegnen uns heute überall – im Netz, in Vereinen oder Verbänden und machen auch vor Jugendzentren nicht halt. Mal sind es Angriffe von außen, mal Aussagen von Besuchenden, dann Werbekampagnen rechter Akteure vor Jugendzentren oder Anfragen auf allen politischen Ebenen, die auch die Offene Kinder- und Jugendarbeit betreffen. Umso wichtiger ist es, präventiv zu handeln und Fachkräfte zu stärken. Genau hier setzt das Projekt „eXtrem stark 2025“ an.

Im Rahmen des Projekts wurden zahlreiche Fortbildungen angeboten, die praxisnahes Wissen vermittelten. Inhaltlich ging es hier z.B. um die Erkennung extremistischer Tendenzen, den Umgang mit problematischen Aussagen, aber auch um Methoden der Demokratieförderung und der Auseinandersetzung mit Radikalisierung und Extremismus im digitalen Raum. Die Teilnehmenden erhielten Werkzeuge, um in schwierigen Situationen handlungsfähig zu bleiben und junge Menschen zu unterstützen.

14 spannende Mikroprojekte wurden in den Einrichtungen der Katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit umgesetzt. Sie greifen Themen auf, die Jugendliche direkt betreffen:

  • Extremistische Aussagen – Hass im Netz erkennen – Medienkompetenz stärken (Desinformation und Fake News erkennen, Motive hinterfragen, Inhalte kritisch hinterfragen)
  • Haltung zeigen – Extremismus aufdecken und ihm entgegentreten
  • Demokratiebildung
  • Förderung von Toleranz und Vielfalt
  • Förderung von Diskriminierungssensibilität
  • Gedenkstättenbesuche/-fahrten – Vergangenheit begreifen – Gegenwart gestalten

Diese Auseinandersetzung junger Menschen mit o.g. thematischen Schwerpunkten wirkt. Sie verändert Sichtweisen, sensibilisiert die Sprache, entlarvt extremistische Aussagen und stärkt junge Menschen. Die Projekte zeigen: Prävention funktioniert, wenn sie nah an der Lebenswelt junger Menschen sind, sie partizipativ beteiligt und von Fachkräften begleitet werden.

Mit Projekten wie eXtrem stark 2025 setzen wir ein klares Zeichen für Demokratie, Respekt und Vielfalt und wirken präventiv gegen Radikalisierung und Extremismus.

Call to Action für Projektanträge 2026

„Gestalten Sie mit! Bewerben Sie sich jetzt für die Mikroprojekte 2026 und setzen Sie ein starkes Zeichen gegen Extremismus. Alle Infos und Antragsformulare finden Sie hier: https://www.lag-kath-okja-nrw.de/antragsaufruf-extrem-stark-jugendliche-gegen-extremismus-staerken/

Ähnliche Beiträge

Kinderrechte-Index 2025

Der Kinderrechte-Index 2025 untersucht, inwiefern die UN-Kinderrechtskonvention heute in allen sechzehn Bundesländern umgesetzt wird. Wie bereits in der Pilotstudie aus dem Jahr 2019 liegt der Fokus auf einem Vergleich zwischen

Weiterlesen »

JIM-Studie 2025

Jugend, Information, Medien   Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Wie bereits im Vorjahr findet

Weiterlesen »