Digitale Informations- und Austauschveranstaltung ausschließlich für unsere Mitglieder
Mit der Reform der Schuldenbremse und der Bereitstellung von Investitionsmitteln aus einem Sondervermögen des Bundes beginnt ab 2026 die Umsetzung in den Ländern. In Nordrhein-Westfalen wurde hierfür das „NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036“ verabschiedet.
Dieses Sondervermögen eröffnet neue Chancen für Investitionen in die Infrastruktur der Kinder- und Jugendarbeit – und damit auch für Einrichtungen der katholischen Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
Die LAG Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW e.V. ruft daher die Träger, Einrichtungen und Verantwortlichen der katholischen OKJA ausdrücklich dazu auf, ihre anwaltschaftliche Rolle wahrzunehmen und sich JETZT aktiv in die kommunale Mittelverteilung einzubringen.
In einem digitalen Austausch möchten wir über Hintergründe, Möglichkeiten und Chancen, die sich für die OKJA aus dem Sondervermögen ergeben können, informieren. Es soll ausreichend Raum für Austausch geben – gerne dürfen Good-Practice-Beispiele mit den Teilnehmenden geteilt werden.
Der digitale Austausch, zu dem unsere Träger und Fachkräfte gleichermaßen eingeladen sind, findet statt am
3. März 2026 in der Zeit von 11:00 – 13:00 Uhr.
Hier geht’s es zur Anmeldung für unsere Mitglieder: https://forms.office.com/e/5DAfkVF5MZ?origin=lprLink
Anmeldeschluss ist der 27. Februar 2026.
Warum kann und soll auch die OKJA von den Mitteln profitieren können?
Die Kommunen sind verpflichtet, mindestens 50% der Mittel in Bildungsinfrastruktur zu investieren. Dazu zählen ausdrücklich auch die non-formale Bildung sowie Orte der Jugendbildung – darunter Jugendzentren, offene Treffs und Räume der OKJA. Genau hier leistet die katholische OKJA einen unverzichtbaren Beitrag.
Es gibt viele Möglichkeiten, eure Interessen vor Ort zu platzieren, zum Beispiel durch:
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Gespräche mit Bürgermeister*innen und Verwaltungsvertreter*innen,
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Kontaktaufnahme zu Rats- oder Kreistagsmitgliedern,
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Austausch mit Landtagsabgeordneten,
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Anträge oder Wortmeldungen im Jugendhilfeausschuss,
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Zusammenarbeit mit kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Verbündeten.
Wie das gelingen kann, soll Gegenstand des Austauschs werden.
Sich einzumischen ist notwendig – und oft einfacher, als es zunächst scheint. Auf Landesebene haben wir dafür bereits im vergangenen Jahr im politischen Feld sensibilisiert und gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V. eine Stellungnahme verfasst ( AGOT Stellungnahme Sondervermögen).
Der Landes Jugendring NRW (LJR NRW) und die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendringe NRW (LAG JR NRW) haben dazu praxisnahe und hilfreiche Materialien zusammengestellt. Die Materialien können auch im Sinne der OKJA genutzt werden, müssen aber an der ein oder anderen Stelle gegebenenfalls an die Bedarfe unseres Handlungsfeldes angepasst werden Material-Sondervermögen_LJR_JR.
Die Materialien beinhalten:
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eine Briefvorlage an Bürgermeister*innen und politische Mandatsträger*innen,
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eine Antragsvorlage für kommunale Gremien sowie
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praxisnahe Tipps zum strategischen Vorgehen.







