Termin: 05. Mai 2026 – von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr via Zoom
Inhalt: In Jugendzentren treffen Fachkräfte zunehmend auf junge Menschen, die mit radikalen Positionen provozieren, diskriminierende oder extremistische Aussagen äußern oder sich sichtbar radikalisieren. Diese Situationen stellen pädagogische Teams vor herausfordernde Fragen:
- Wo endet Offenheit, wo beginnt der Schutzauftrag?
- Wann ist pädagogische Auseinandersetzung geboten – und wann klare Grenzsetzung notwendig?
- Wie können Jugendzentren demokratische Lernorte bleiben, ohne Diskriminierung zu dulden oder Betroffene zu gefährden?
„eXtrem vernetzt“ bietet Raum, um genau diese Spannungsfelder gemeinsam zu reflektieren, sich einzulassen auf Perspektivwechsel, gemeinsam nachzudenken und voneinander zu lernen.
Im Fokus hier: Austausch unter den Fachkräften
Ziel der Veranstaltung: Die Austauschrunde verfolgt folgende Ziele:
- Bewusstmachung von Handlungsoptionen und ihren Konsequenzen
- Stärkung der Handlungssicherheit von Fachkräften im Umgang mit extremistischen, diskriminierenden oder provozierenden Verhaltensweisen
- Reflexion pädagogischer Haltungen zwischen Klarheit, Beziehungsgestaltung und Grenzsetzung
- Einordnung rechtlicher und pädagogischer Rahmenbedingungen (z. B. Hausrecht, Schutzauftrag, Partizipation)
- Austausch von Erfahrungen, Strategien und offenen Fragen aus unterschiedlichen Einrichtungen
- Ermutigung zur professionellen Positionierung, ohne sich zu überfordern oder allein zu fühlen
Kosten: kostenfrei
Ausschlussklausel: “Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, einer extremistischen Szene zuzuordnen sind oder die durch rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindliche, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Wir behalten uns vor von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen.“
Anmeldung via Forms: ANMELDUNG – eXtrem vernetzt – „OKJA eXtrem stark – zwischen Schutzauftrag und Offenheit“







