Im April 2026 hat der Paritätische Gesamtverband ein internes Arbeitspapier veröffentlicht, das aus einem Treffen von Vertreter*innen aus Bund, Ländern sowie kommunalen Spitzenvertretern hervorgegangen ist. Darin enthalten sind unter anderem drastische Kürzungsvorschläge in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Eingliederungshilfe. Auch das Subsidiaritätsprinzip, ein wichtiges Werkzeug des deutschen Wohlfahrtsstaates, wird darin kritisiert und beschnitten.
Die im Papier dargelegten Kürzungsvorhaben an jungen Menschen einerseits, aber auch die geheime Vorgehensweise andererseits sorgen auf breiter Ebene für Kritik. So sind schon zahlreiche
Stellungnahmen:
- Stellungnahme G5_NRW
- Veröffentlichung des Paritätischen Gesamtverbands
- Bundesjugendring
- Zwischenruf_AGJ
- Empörungspapier_Careleaver
Nach der Veröffentlichung des Papiers haben sich sowohl Verbände und Organisationen zu dem Arbeitspapier positioniert und deutlich Kritik geübt. Neben der Stellungnahme von G5 (der wir über die AGOT NRW ebenfalls angehören), die wir bereits auf dieser Website veröffentlicht haben, tragen wir an dieser Stelle weitere Stellungnahmen aus dem Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe zusammen.
- Offener Brief an das Bundeskanzleramt des Deutschen Kinderschutzbundes in Kooperation mit Karin Böllert und Wolfgang Schröer
- Offener Brief an das Bundeskanzleramt der Berliner Runde
Bild: ViktorHesse/unsplash.com







