Praxistraining: Handlungsfähigkeit gegen diskriminierende Parolen stärken

Digitale Veranstaltung via Zoom

Am 22. April 2026 in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr 

 

Hass und Hetze sind weit verbreitet – es bedarf unserer mutigen Stellungnahme dazu. In diesem Workshop schauen wir uns an, wie menschenverachtende, diskriminierende Aussagen gekennzeichnet sind und wie wir ihnen am besten begegnen können. An konkreten Fällen erarbeiten wir eine Vielzahl an Reaktionsmöglichkeiten. Mit einem Kurzfilm als Einstieg und kurzen Inputs z.B. über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, werden wir anschließend interaktiv das Thema rassistische Parolen beleuchten und Gesprächsübungen anbieten, bei denen Gegenstrategien eingeübt werden können. Es geht darum, den Teilnehmenden auf kurzweilige Weise wirkungsvolle Tools zu vermitteln, mit denen sie künftig herabsetzenden oder diffamierenden Äußerungen geschickt etwas entgegensetzen können. Anhand alltäglicher Szenen werden – auf Basis von Menschenrechten, Demokratie und der Akzeptanz gesellschaftlicher Vielfalt – Anstöße gegeben, die eigene Urteils- und Handlungsfähigkeit zu stärken. Es werden praxisorientierte Lösungsvorschläge erarbeitet und erprobt.
 

Im Fokus hier: 

Wertschätzender Dialog + Sensibilisierung für Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung 

 

Methode: 

Vortrag, Übung, Training, Selbstreflexion
 

Ziel der Veranstaltung: Die Teilnehmenden erlangen Handlungssicherheit durch dieses Praxistraining. Sie erlernt, auf sogenannte Stammtischparolen zu reagieren. Sie haben Gesprächsstrategien eingeübt, um verbaler Ausgrenzung, Hass und herabsetzenden Pauschalisierungen entgegenzutreten. Sie haben hierzu Handlungsmuster kennen gelernt und für ihre eigene Position Sicherheit erlangt. 

 

Referentin:  

Karin Kettling arbeitet seit 1989 im professionellen Schauspiel, zuletzt im Theater Oberhausen, auch als Sängerin, Sprecherin und Stimmcoach, seit 2012 ist sie freiberuflich 

in Kulturprojekten und Erwachsenenbildung tätig. Im Oktober 2016 hat sie bei ARIC e.V. Duisburg eine Ausbildung zur Antirassismustrainerin absolviert. Mit dem Projekt „Zuvielcourage? “ hat sie in über 240 Veranstaltungen bundesweit und quer durch alle Gesellschaftsschichten „Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen“ geleitet, in ständigem Austausch mit deren Urheber, Professor Klaus-Peter Hufer, dessen Qualitätsstandards sie konsequent vertritt. 

 

Referenzen: Justizakademie NRW, Heinrich-Böll-Stiftung-NRW, Senator für Inneres Bremen, 

Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Integrationsagenturen, VHS Gelsenkirchen, Kurdische Gemeinde Deutschland e.V.; aric e.V., Bildungskonferenz Hagen, AWO Essen, Caritas Siegen, Jugendparlament Hilden und viele weitere 

 

Rückfragen an:  

Andrea Heinz, a.heinz@lag-kath-okja-nrw.de  oder per Telefon: 0221 899 933 15 

 

Verbindliche Anmeldung (begrenztes Angebot): https://forms.office.com

 

Diese Veranstaltung bieten wir Rahmen unseres Projekts „eXtrem stark – junge Menschen gegenüber Extremismus stärken“ an.

 

 

Ausschlussklausel: 

„Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, einer extremistischen Szene zuzuordnen sind oder die durch rassistische, nationalistische, antisemitische, queerfeindliche, ableistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten oder getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Wir behalten uns vor von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen.“ 

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