Entwicklungslinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW

Befunde der 10. Strukturdatenerhebung OKJA zum Berichtsjahr 2023 für Nordrhein-Westfalen

Die Strukturdatenerhebung zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) informiert alle zwei Jahre über zentrale Strukturmerkmale wie Teilnehmende, Angebote, Personal, Ehrenamt, Finanzen sowie Kooperationen mit Schulen in Nordrhein-Westfalen. In der aktuell erschienenen 10. Strukturdatenerhebung OKJA NRW zum Berichtsjahr 2023 wird ein Zeitraum abgebildet, in dem die Offene Kinder- und Jugendarbeit nach dem Ende pandemiebedingter Einschränkungen wieder weitgehend unter regulären Bedingungen arbeiten konnte.

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen hat sich im Jahr 2023 sichtbar von den pandemiebedingten Einschränkungen der Vorjahre erholt, allerdings wurde das Niveau von 2019 noch nicht wieder erreicht. Die 10. Strukturdatenerhebung zeigt: Nach dem Einbruch im Jahr 2021 konnten wieder mehr Angebote stattfinden und es nahmen deutlich mehr junge Menschen daran teil. Auch die Zahl der ehrenamtlichen Engagements entwickelte sich positiv. Die Zahl der angestellten Mitarbeiter*innen erreichte einen neuen Höchststand, allerdings sind davon immer mehr Personen in Teilzeit beschäftigt. Die kommunalen Ausgaben für die OKJA sind deutlich gestiegen – allerdings ist der nominale Anstieg geringer als die Inflation.

Der Bericht bietet neben den Ergebnissen auch Reflexionsimpulse für die kommunale Praxis. Diese können im Rahmen kommunaler Wirksamkeitsdialoge zur Weiterentwicklung der OKJA herangezogen werden. So trägt die Strukturdatenerhebung nicht nur zur Bestandsaufnahme, sondern auch zur Qualitätssicherung und Zukunftsgestaltung des Arbeitsfeldes bei.

Hier geht´s zum Bericht: Bericht Strukturdatenerhebung_OKJA_2023

Beitragsbild: joel-fulgencio/unsplash.com

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