Es geht um die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit!

AGOT-NRW stellt digitales Erfassungssystem bei antidemokratischen Angriffen auf unsere OKJA zur Verfügung!

Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW e.V. (AGOT-NRW) hat im Rahmen ihrer Werkstatt für Demokratiebildung ein sog. Monitoring antidemokratischer Angriffe auf die OKJA auf den Weg gebracht. Hierbei handelt es sich um ein digitales Erfassungssystem antidemokratischer Angriffe auf Einrichtungen und/oder Besuchende der OKJA in NRW.

Einrichtungen, die Opfer jeglicher Form von politisch motivierter Gewalt wurden, können diese Angriffe ab sofort online bei der AGOT-NRW melden. Unter einem „Angriff“ verstehen wir alle Formen von Gewalt: Vom einschlägigen Sticker bis hin zum tätlichen Angriff auf Personen.

 

Was ist ein digitales Erfassungssystem?

  • Mit unserem Erfassungssystem für antidemokratische Angriffe in der OKJA könnt ihr Vorfälle strukturiert dokumentieren, bei denen demokratische Grundwerte, Menschenwürde oder eure Arbeit angegriffen werden. Erfasst werden u. a. diskriminierende Aussagen, extremistische Symbolik, Bedrohungen oder Angriffe auf Angebote.

Warum gibt es dieses Erfassungssystem?

  • Die AGOT-NRW (und wir als eine ihrer fünf Trägergruppen) ist die politische Interessensvertretung der OKJA in freier Trägerschaft in NRW. Die Erkenntnisse, die wir mit diesem Erfassungssystem generieren, nutzen wir gegenüber Landespolitik und -verwaltung. Ohne Eure Mitwirkung können wir nicht wirksam handeln.

 

Bleiben meine Angaben anonym?

  • Im Falle einer Veröffentlichung bleiben alle Angaben pseudonymisiert.

 

An wen kann ich mich wenden, wenn den Jugendlichen in der Einrichtungen, der Einrichtung selbst oder auch mir etwas passiert ist?

  • Ihr könnt Euch jederzeit an uns – die LAG Kath. OKJA NRW – wenden. Wir beraten Euch gerne und verweisen bei Bedarf auch weiter.  

 

Hier geht´s zum digitalen Erfassungssystem der AGOT-NRW: https://forms.cloud.microsoft/pages/

 

Das Erfassungssystem der AGOT-NRW ist unseres Wissens das erste, aber nicht das einzige Monitoring im Bereich der Jugendarbeit in NRW. Spätestens mit den Kommunalwahlen in NRW hören wir hier und da von unangenehmen Begegnungen, Anfeindungen oder ähnliches. Dies soll und darf nicht Alltag werden in NRW! Lasst uns gemeinsam dagegen etwas tun. Darüber sprechen und die Taten veröffentlichen ist ein erster und wichtiger Schritt, damit unsere Demokratie weiterhin bestand hat.

Hinweis: Das digitale Erfassungssystem ersetzt aber nicht die Anzeige bei der Polizei!

 

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