Das Statement der AGOT NRW zur Neuaufstellung des Kinder- und Jugendförderplan NRW 2028 – 2032
Die Arbeitsgemeinschaft Offene Türen NRW (AGOT NRW) zieht Bilanz zum Kinder- und Jugendförderplan NRW 2023–2027 und formuliert ihre Anforderungen an die Neuaufstellung desselben für 2028–2032.
Angesichts wachsender gesellschaftlicher Herausforderungen und steigender Anforderungen an die Offene Kinder- und Jugendarbeit fordert sie vor allem eine stärkere und verlässliche Infrastrukturförderung, die über den bloßen Ausgleich von Kostensteigerungen hinausgeht. Projektförderung soll weiterhin Innovation ermöglichen, darf jedoch nicht zunehmend zur Absicherung des Regelbetriebs benötigt werden.
Inhaltlich setzt sich die AGOT-NRW dafür ein, Demokratiebildung und -förderung, psychische Gesundheit, Inklusion und Neurodiversität, Digitalisierung sowie Fachkräftesicherung stärker im KJFP zu verankern. Zugleich soll die Offene Kinder- und Jugendarbeit deutlicher als eigenständiger non-formaler Bildungsort anerkannt und abgesichert werden. Weitere Forderungen betreffen mehr Planungssicherheit, Bürokratieabbau, die Verstetigung erfolgreicher Projekte sowie Investitionen in die Infrastruktur der Einrichtungen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen (LAG Kath. OKJA NRW e.V.) ist eine der fünf Trägergruppen der AGOT NRW.
Das Statement in voller Länger: 2026-09-09_Statement_AGOT_Neuaufstellung_KJFP
Bild: Patrick Perkins/unsplash.com
Bildbeschreibung: Es hängen viele bunte Merkzettel an einer Pinnwand.








