Aufruf: Ferienfreizeiten für junge Geflüchtete

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert zur Mitnahme von jungen Geflüchteten auf Ferienfreizeiten auf. Insbesondere nach traumatisierenden Fluchterfahrungen ist das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung von besonderer Bedeutung. Die Träger der Kinder- und Jugendarbeit in NRW leisten dazu einen wichtigen Beitrag und bemühen sich vielerorts, geflüchteten jungen Menschen eine Teilhabe am kulturellen Leben – einschließlich Fahrten ins In- und Ausland – zu ermöglichen. Diese Bemühungen werden allerdings oft von asylrechtlichen Regelungen erschwert. Aus diesem Grund fordert die Aktionsgemeinschaft die kommunalen Ausländerbehörden auf, im Rahmen einer Ermessensentscheidung die Erlaubnis zu erteilen, dass die Kinder und Jugendlichen an Fahrten ins Ausland teilzunehmen dürfen. Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert die Anwendung der UN-Kinderrechte für alle Kinder, egal woher sie kommen, wo sie leben, welchen Status und welchen sozioökonomischen Hintergrund sie haben.

 

Bildquelle: Prawny @ pixabay.com

 

Ähnliche Beiträge

Kinderrechte-Index 2025

Der Kinderrechte-Index 2025 untersucht, inwiefern die UN-Kinderrechtskonvention heute in allen sechzehn Bundesländern umgesetzt wird. Wie bereits in der Pilotstudie aus dem Jahr 2019 liegt der Fokus auf einem Vergleich zwischen

Weiterlesen »

JIM-Studie 2025

Jugend, Information, Medien   Ob für die Schule, zur Recherche oder zur Beantwortung alltäglicher Fragen: Immer mehr Jugendliche verlassen sich auf die Hilfe von KI. Wie bereits im Vorjahr findet

Weiterlesen »

DiAG Essen mit neuem Vorstand!

Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft im Bistum Essen hat auf ihrer Mitgliederversammlung im Oktober einen neuen Vorstand gewählt. Im Amt bestätigt wurden Frank Janßen (Trägervertreter „Die Kurbel“, Oberhausen), Lisa Abraham (Einrichtungsleitung „Parkhaus“,

Weiterlesen »