Neue Projektfördermöglichkeit über den Förderfonds Demokratie

Als konkreten Ausdruck der Sorge um die Entwicklung der Demokratie, vor allem aber als solidarische Ermutigung für die Menschen, die Demokratie tagtäglich im zivilgesellschaftlichen Kontext gestalten, haben acht deutsche Stiftungen den Förderfonds Demokratie ins Leben gerufen.

Für den Förderfonds Demokratie können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben. Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000€. Bewerbungen für die erste Förderrunde sind bis zum 30. September 2019 möglich.

Wer kann sich bewerben?
Für den Förderfonds Demokratie können sich zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen (z.B. gemeinnützige Vereine, Stiftungen, Kinder- und Jugendprojekte, wissenschaftliche Institute, Sozialunternehmen, gGmbHs und selbstorganisierte Initiativen ohne Vereinsstruktur) aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben.

Wie erfolgt die Bewerbung?
Die Bewerbung steht unter der inhaltlichen Leitfrage: »Was trägt Ihr Projekt zur Stärkung der Demokratie bei?« Die Bewerber/innen erläutern im Förderantrag, welche demokratischen Impulse und welchen demokratischen Mehrwert das Projekt, die Idee, das Vorhaben im jeweiligen Wirkungskreis entfaltet. Die Bewerbung erfolgt schriftlich über ein Webformular. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Bewerbung postalisch an die Stiftung Mitarbeit zu senden. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, den 30. September 2019. Bei postalischen Einsendungen gilt das Datum des Poststempels.

In einem Kosten- und Finanzierungsplan legen die Bewerber/innen dar, welche Kosten in welchem Zeitraum mit der Förderung finanziert werden sollen und ob ggf. Eigen- oder Drittmittel hinzugezogen werden. Die Darstellung der Kostenstruktur in der Bewerbung kann relativ offen geschehen. Mindestens sollte jedoch eine grobe Voreinschätzung vorgelegt werden, für welchen Sachzusammenhang die Mittel aus dem Förderfonds genutzt werden sollen. Es ist möglich, einen zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht konkretisierten Finanzplan im Anschluss an eine Bewilligung im beratenden Dialog mit der Stiftung Mitarbeit weiter auszuarbeiten.

Es gibt keine formale Verpflichtung für die Bewerber/innen, Dritt- oder Eigenmittel in das Vorhaben einzubringen. Förderfähig sind ausschließlich Kosten, die nach Ausstellung der Bewilligung anfallen. Folgende Kosten sind von einer Förderung ausgeschlossen: Bau- und Sanierungsmaßnahmen, Kosten für bestehende Infrastruktur sowie Aktivitäten außerhalb der Bundesrepublik.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich zu bewerben befinden sich auf der Webseite des Förderfonds: https://www.foerderfonds-demokratie.de/startseite

Die acht Stiftungen:

  • Stiftung Mitarbeit
  • Alfred Töpfer Stiftung F.V.S.
  • Bertelsmann Stiftung
  • Gerda Henkel Stiftung
  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Körber Stiftung
  • Robert Bosch Stiftung
  • Schöpflin Stiftung
  • Stiftung Mercator

Bildquellen: https://www.foerderfonds-demokratie.de/startseite