Die neue Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)

Seit dem 12.08.2020 gilt in NRW eine neue CoronaSchVO mit der entsprechenden Anlage “Hyygiene- und Infektionsschutzstandards” zur CoronaSchVO NRW. Sie hat eine Gültigkeit bis 31.08.2020.

Entgegen unseren Bemühungen, enthält die Verordnung keine Änderung für das Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Im Einzelnen bedeutet dies:

Die Bezugsgruppenregelung von 20 Personen (Richtwert) galt ausschließlich für Ferienmaßnahmen,- angeboten (X in der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“). Sie darf nicht auf den Einrichtungsbetrieb während der Schulzeit angewendet werden! Für den Betrieb in den Einrichtungen gilt die gleiche Regelung wie vor den Sommerferien, nämlich

  • 10-Personen-Regelung (nach § 1 Abs. 2 Nr. 5 der CoronaSchVO NRW): In offenen Angebotsformen (wechselnde Teilnehmer*innen, Besucher*innen), der in Abschnitt 1.2. (vgl. FAQs, 11.08.2020) benannten Formen von Angeboten der Jugendförderung (nach § 7 der CoronaSchVO) gelten die 1,5 m Abstandsregelungen. Sind die Abstandsregelungen nicht umzusetzen, muss eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden. Bei Personengruppen bis maximal 10 Personen kann auf den Mindestabstand und das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung verzichtet werden. In diesem Fall wird empfohlen eine feste Gruppe zu bilden.
  • Die Personenzahl bei nicht-kontaktfreien Sportangeboten auf bis zu 30 Personen (drinnen und draußen) (§9 (2) CoronaSchVO) bleibt bestehen.
  • Die TN*innenzahl bei Angeboten und Veranstaltungen bis zu 300 Personen, ohne gesondertes Hygienekonzept (§7 (1) CoronaSchVO) bleibt bestehen.

J. Howard Miller’s “We Can Do It!”/ en.wikipedia.org

Wir bemühen uns weiterhin im Rahmen des wöchentlich stattfindenden Jourfix  zwischen dem Arbeitskreis G5, den Landesjugendämtern und dem MKFFI eine Lockerung für unser Arbeitsfeld zu erzielen.

Anlagen:

Titelbild: wikipedia