Partizipation

Offene Kinder- und Jugendarbeit fördert soziale und politische Freiheiten für Kinder und Jugendliche; unterstützt Jugendliche sich im öffentlichen Raum und im öffentlichen Diskurs einzumischen. Junge Menschen sollen aktiv mitwirken können bei Angelegenheiten, die sie direkt und indirekt betreffen. Für viele Kinder und Jugendliche ermöglichen die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Alternativwelten, die durch eine Kultur der Wertschätzung, des Ausprobierens und des Erlernens sozialer Kompetenzen gekennzeichnet sind. Kinder und Jugendliche können Angebote auswählen, neue Erfahrungen sammeln, nach Misserfolgen in der Schule auch Erfolge und die Wahrnehmung der eigenen Leistungsfähigkeit erfahren, selber Einfluss nehmen auf Angebote und Rahmenbedingungen des Alltags in den Einrichtungen. Dieser ursprüngliche Charakter einer Beteiligungs- und Ermutigungskultur ist ein unverzichtbares gesellschaftliches Lernfeld in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit – gerade für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. So kann auch die gesellschaftliche Einstellung Jugendlichen gegenüber positiv beeinflusst werden. Aktivitäten

  • Die Landesarbeitsgemeinschaft Kath. Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW übernimmt in allen Gremien, in denen sie mitwirkt, die Anwaltschaft für die Zielgruppen Offener Kinder- und Jugendarbeit und fordert deren Rechte ein.
  • Mitwirkung im „Pakt mit der Jugend“ der Landesregierung in Zusammenarbeit mit den zentralen Trägergruppen der Kinder- und Jugendarbeit in NRW

Produkte

  • Fachbroschüre: „(K)ein Platz zum Spielen! Gesellschaftliche Beteiligung von Kindern“ (Reihe PRO PRAXIS)
  • Mitarbeit am aktuellen Positionspapier der AGOT-NRW, 2011
  • Präsentation von Best-Practise-Projekten für die Enquetekommission „Chancen für Kinder“

Diese und weitere Schriften zum Thema finden Sie in unserem Invalid download ID..

Ihre Ansprechpartnerin in der Landesstelle ist Doris Reiß d.reiss@lag-kath-okja-nrw.de